Zum Inhalt

Systemmerkmale

Allgemeine LED-Status-Anzeigen

Die integrierten LEDs zeigen den Status der verschiedenen Schnittstellen an. Dadurch ist eine Diagnose am Einsatzort möglich.

Status der LED Darstellung
Aus weisses Feld
Leuchtet grün kasten_gruen
Blinkt grün grün blinkend
Leuchtet rot kasten_rot
Leuchtet orange farbe_orange_kaestchen
Blinkt orange orange blinkend

Front-LEDs

Front-LEDs

LED Signal Aktion
Power Gerät wird nicht mit Spannung versorgt.
Spannung wurde eingeschaltet, Gerät startet. LED blinkt langsam (1 Hz).
Firmware wird aktualisiert. LED blinkt schnell (5 Hz).
Das Gerät ist betriebsbereit.
Status Gerät wird nicht mit Spannung versorgt.
Gerät im Inbetriebnahme-Modus
Fehler beim Bootvorgang / Recovery-Image
VPN Kein VPN-Tunnel aktiv.
Der über VPN-Schlüssel aktivierte Tunnel ist aktiv.
WWAN Keine Mobilfunkverbindung aktiv.
Netzsuche (1 Hz)
Anmeldung abgelehnt (2 Hz)
Firmware-Update des Funkmoduls (5 Hz)
Eingebucht, offline
Eingebucht, Standby (Dial-on-Demand)
Eingebucht, online
LANx / WAN Link/Aktivität
Speed (unten: 100 Mbit/s; oben: 10 Mbit/s)

Betriebsartabhängige LED-Anzeigen

Bootvorgang

Sobald das Gerät mit Spannung versorgt wird, beginnt der Bootvorgang. Die PWR-LED blinkt langsam.

Inbetriebnahme

Bei der Erstinbetriebnahme befindet sich das Gerät bis zum Abschluss der erforderlichen Mindestkonfigurationen zunächst in einem speziellen Inbetriebnahme-Modus. Hierbei blinkt die Status-LED grün (lang – lang – aus).

Zurücksetzen auf Default-Einstellungen

Über den Taster Factory Default wird die Firewall jederzeit unabhängig von der Konfiguration auf die Default-Einstellungen zurückgesetzt.

Um die Firewall auf die Default-Einstellungen zurückzusetzen, muss der Factory-Default-Taster vor dem Bootvorgang gedrückt und während des Bootvorgangs ca. 10 Sekunden gedrückt gehalten werden. Die LED PWR blinkt beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen schnell. Sobald die PWR-LED konstant leuchtet, ist das Webinterface erreichbar.

Firmware-Update

Über die Weboberfläche kann ein Firmware-Update durchgeführt werden.

  • Während eines Firmware-Updates der Firewall blinkt die PWR-LED schnell. Der eigentliche Update-Vorgang dauert wenige Minuten. Nach dem erfolgreichen Update-Vorgang beginnt die Initialisierung. Dabei blinkt die PWR-LED langsam.

  • Während eines Firmware-Updates des Mobilfunkmoduls blinkt die WWAN-LED gelb mit einer Frequenz von 5 Hz.

Schnittstellenübersicht

Spannungsversorgung 24 VDC

Die Versorgungsspannung wird über eine Durchführungsklemme zugeführt (Bild zeigt Buchse im Gerät).

Pin Signal
DI Digitaler Eingang +24 VDC ± 20 %
(Funktion konfigurierbar)
FE Funktionserde (erforderlich für EMV)
0V Bezugspotenzial 0 V
V+ Versorgungsspannung +24 VDC ± 20 %

Anforderungen an die Spannungsversorgung

  • Konformität: > - Klasse PS2 gemäß IEC 62368-1 oder > - Limited Power Source (LPS) gemäß IEC 60950-1 > - Bei Geräten mit UL-Zulassung: NEC Class 2

  • Spannung: 24 VDC ± 20 %

  • Kurzschlussstrom: \< 8 A

Hinweise zur Verwendung des Geräts gemäß UL-Zulassung (Underwriter Laboratories, USA):

  • Für die Spannungsversorgung des Geräts muss ein Netzteil gemäß NEC Class 2 verwendet werden (LPS = Limited Power Source).

  • Verwenden Sie ausschließlich Kupferleiter für den Anschluss der Spannungsversorgung.

Recommendation for use

Anwendungsempfehlung: Verwenden Sie flexible Leitungen mit einem Drahtquerschnitt von 0,5 mm² / AWG20 und entsprechende Aderendhülsen. Um die mechanische Belastung der einzelnen Adern und des Steckers gering zu halten, sollte der Abstand zwischen Ummantelung und Stecker mind. 30 mm betragen.

RS-485 (EIA-485) für Modbus-RTU

Der Feldbusknoten ist galvanisch getrennt von der Spannungsversorgung der IRF.

Seine elektrische Busbelastung beträgt 1/8 Einheit (Unit load = 1/8).

Pin Signal
GND Bezugspotenzial (Common) für die Datensignale
D- Invertiertes Datensignal
D+ Nicht-invertiertes Datensignal

Smartcard-Reader und Steckplatz für SIM-Karte

Verwendet werden können SIM-Karten und Smartcards (SC) im Format ID-000 gemäß ISO 7816 (25x15 mm).

  • Die SIM-Karte für den Mobilfunk muss im oberen Steckplatz (SIM1) gesteckt werden.

  • Die Smartcard ist für ein Backup der Konfigurationsdaten oder für die Verbindung zu Big-LinX® vorgesehen und muss im unteren Steckplatz gesteckt werden.

Stecken Sie die Karte(n) in der gezeigten Ausrichtung in den Doppelschacht:

Recommendation for use

Auf der Smartcard können die Konfigurationsdaten eines Geräts gespeichert werden. Im Service-Fall kann die gespeicherte Konfiguration auf das Neugerät übertragen werden. Eine Neueinrichtung ist nicht erforderlich.

Recommendation for use

Komplexe IT-Infrastrukturen mit einer Vielzahl von Geräten können bequem über Big-LinX® verwaltet, überwacht und gesteuert werden. Weitere Informationen zu Big-LinX erhalten Sie hier: http://www.ads-tec.de/industrial-it/cloud-big-linx/big-linx.html