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DNS

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Die Seite DNS konfiguriert den Hostnamen des Geräts und die Upstream-DNS-Server für die Namensauflösung. Der Hostname identifiziert das Gerät in Eventlog-Nachrichten, DHCP-Registrierungen und Netzwerkdiagnosen. Die hier angegebenen DNS-Server-Adressen werden vom Gerät selbst verwendet, um Hostnamen aufzulösen, die an verschiedenen Stellen der Konfiguration angegeben werden, beispielsweise NTP-Server-Adressen, Update-Server-URLs oder VPN-Endpunktnamen. Wenn der integrierte DNS-Proxy aktiviert ist, leitet dieser die Anfragen von LAN-Clients an die hier konfigurierten Upstream-Server weiter. Der Domainname-Such-Suffix wird an DHCP-Clients verteilt, wenn der DHCP-Server aktiv ist, und steuert, welche DNS-Anfragen lokal verbleiben. Änderungen werden nach Klick auf Anwenden sofort wirksam, müssen aber über die Seite Speichern dauerhaft gesichert werden, um einen Neustart zu überdauern.

DNS

Einstellungen

Hostname

Hostname
Der DNS-Hostname des Geräts. Dieser Name wird in Eventlog-Nachrichten und bei DHCP-Registrierungen verwendet. Geben Sie einen Hostnamen ein, der das Gerät eindeutig im Netzwerk identifiziert, beispielsweise die Gerätebezeichnung oder den Aufstellungsort.
Seriennummer als Hostname
Bei Aktivierung verwendet das Gerät automatisch die Typenbezeichnung und Seriennummer als Hostname. Dies stellt ohne manuelle Konfiguration einen eindeutigen Hostnamen sicher und ist besonders bei Installationen mit mehreren Geräten desselben Typs nützlich.

Namensauflösung

Domainname (Such-Suffix)
Der DNS-Domain-Such-Suffix. Dieser Suffix wird an DHCP-Clients weitergegeben, wenn der DHCP-Server aktiviert ist. DNS-Anfragen für Namen mit diesem Suffix werden lokal aufgelöst und nicht an Upstream-DNS-Server weitergeleitet. Lassen Sie dieses Feld leer, wenn keine lokale Domain verwendet wird.
  1. DNS-Server
    Die IP-Adresse des primären DNS-Servers. Mindestens ein DNS-Server muss konfiguriert werden, damit das Gerät Hostnamen in IP-Adressen auflösen kann. Das Gerät verwendet diesen Server für alle internen Namensauflösungen, einschließlich NTP-Server-Abfragen, Verbindungen zum Software-Update-Server und VPN-Endpunktauflösung.
  2. DNS-Server
    Die IP-Adresse eines sekundären DNS-Servers. Dieser Server wird als Fallback verwendet, wenn der primäre DNS-Server nicht antwortet. Die Konfiguration eines sekundären Servers erhöht die Zuverlässigkeit der Namensauflösung.
  3. DNS-Server
    Die IP-Adresse eines tertiären DNS-Servers. Dieser Server bietet eine zusätzliche Fallback-Ebene. In den meisten Installationen sind zwei DNS-Server ausreichend.

Optionen

Registriere Hostname bei DHCP-Server
Bei Aktivierung übermittelt das Gerät seinen Hostnamen bei jedem DHCP-Request. Falls der vorgelagerte DHCP-Server dynamische DNS-Updates nach RFC 2136 unterstützt, wird dadurch ein gültiger DNS-Eintrag für das Gerät auf dem DNS-Server angelegt. Andere Geräte können die Firewall dann über den Hostnamen statt über die IP-Adresse erreichen.
Alle Server gleichzeitig nutzen
Bei Aktivierung werden DNS-Anfragen gleichzeitig an alle konfigurierten DNS-Server weitergeleitet. Die schnellste Antwort wird verwendet und an den Anfragenden zurückgesendet. Bei Deaktivierung wird nur ein einzelner DNS-Server abgefragt. Diese Option kann die Latenz der Namensauflösung reduzieren, erzeugt aber zusätzlichen Netzwerkverkehr.

Sicherheit

Beschränken Sie die DNS-Server-Adressen auf vertrauenswürdige Resolver innerhalb Ihrer Organisation oder auf bekannte öffentliche DNS-Dienste. Die Verwendung nicht vertrauenswürdiger DNS-Server setzt das Gerät und alle Clients, die auf den DNS-Proxy angewiesen sind, DNS-Spoofing- und Umleitungsangriffen aus. In sicherheitskritischen Umgebungen gemäß IEC 62443 sollten die konfigurierten DNS-Server als Teil der Netzwerksicherheitsarchitektur dokumentiert und bei regelmäßigen Sicherheitsaudits überprüft werden.